Costa Rica

Donnerstag, 21.03.2013

Hallo liebe Freunde, 

nach einem Aufenthalt von 8 Wochen in Deutschland, haben wir endlich am 14.03.2013 unsere zweite Tour gestartet. Bei -5 Grad sind wir von Basel nach San Jose gestartet und bei herrlichen 29 Grad gelandet. Super!!!

 Wasenlift am 13.03.2013 Sicht auf Alajuela

Wir wurden am Flughafen abgeholt und in unser erstes Domizil, Buena Vista Hotel, gebracht. Zu sehen gab es wirklich einen gigantischen Ausblick in die Ebene von Alajuera und San Jose mit einem endlosen Lichtermeer. Aber leider waren wir so von der fast 24 stündigen Reise geplättet, dass wir nur noch ins Bett fielen und ins Traumland absackten.

Am nächsten Morgen gab es zum Frühstück einen Früchteteller und ein typisches Latinoessen "Huevos rancheros".     

Buena Vista Hotel

Buena Vista Lodge Sicht auf das Tal von Alajuela 

Nach dem Frühstück wurden wir von Ara Tours abgeholt und in 4 Stunden fahrt über sehr holprigen Feldwegen, weniger als Schritttempo, zur Laguna del Lagarto Lodge gebracht an der nicaraguanischen Grenze und am Fluß San Carlos.

Mittagessen in der Laguna del Lagarto Lodge   Laguna del Lagarto Lodge Rainbow Tucan

Diese liegt im Norden von Coast Rica an der nicaraguanischen Grenze am Fluss San Carlos. Die Lodge liegt wunderschön eingebettet zwischen Lagune und Dschungel. Genau so stellt man sich Costa Rica vor. La pura vida eben.

Bei der Vogelbeobachtung Chestnut Tucan   Mei gehts uns gutCaiman

Bootstour auf dem Fluss San Carlos und eine Dschungeltour

Was ist das? LeguanAbenddämmerung Auf zur Dschungelwanderung mit Gummistiefeln  Giftpfeilfrosch

Die Grenze zu Nicaragua                 

Vor der Schule von Boca San Carlos Polizeiposten an der Grenze zu Nicaragua   es ist uhrzeitmäßig nicht so spät wie man denkt Cerveza de Nicaragua    

So wird Ananas angebaut und abtransportiert

Ananas

Nach zwei Nächten wurden wir nach La Fortuna gebracht. Wieder über die sehr holprige Straße. Aber immerhin in nur! zweieinhalb Stunden. 

Unser Hotel Arenal Paraiso liegt am Fuße des Vulkan Arenal, den wir von unserem Zimmer aus betrachten können.Leider ist dieser seit zwei Jahren inaktiv, nach dem er seit 1968 ununterbrochen aktiv war. Sehr schade!! Wir kommen zu spät!!!

Sonnenbad endlich!! Faultier Ein Motmot Olé!!

Zum Hotel gehören heiße Thermalquellen. Eine Wohltat!!

Heiße Thermalquellen

Der Nationalpark Vulkan Arenal

Vulkan Arenal mit seltenem freien Blick Purer Dschungel    Der Arenalsee    Pool mit Thermalwasser Ceiba-Baum

Unser erstes Casado (Reis, schwarze Bohnen, Salat, Gemüse, Kochbanane und Hünchen)

Typisches Essen-Casado (Reis,Bohnen,Salat,Kochbanane und Hühnchen) typische Bohnensuppe mit Ei

Auf der Fahrt nach Santa Elena

(Das nenne ich mal eine Bäckerei...)

In Santa Elena  mitten im Nebelwald und im Curi Cancha Park

Rainbow Valley Lodge in Santa Elena Aguti im Park Curi CanchaNasenbär bei der Rainbow Valley LodgeBrüllaffe   Im Feigenbaum Violet Kolibri

Im Curi Cancha Park     Luftwurzel  

Am 22.03. machen wir uns von Santa Elena aus auf zum Nationalpark Rincon de la vieja und zum gleichnamigem Vulkan. 

Halbinsel Nicoya und Tarcoles mit NP Carara

Mittwoch, 03.04.2013

Neuer Blogeintrag am 03.04.2013!

Zunächst noch einen Nachtrag zu Santa Elena. Als wir am 20.03. in St. Elena ankamen hatten wir abends schon eine Nachtwanderung mit Markus einem Localguide unternommen. Sein Wissen über Tiere und Pflanzen war schier grenzenlos. Bilder von der Tour haben wir keine, dafür bleiben uns die orange-kneed Tarantel, die grüne Palmviper (tödlich), die Kinkajous und Olingos, sowie unzählige Vögel die wir an diesem Abend zugesicht bekamen, in ewiger Erinnerung.

Am nächsten Tag hatten wir mit unserem Herbergsvater Cristian eine Privattour durch den Curi Cancha Park. Wir kamen aus dem Staunen natürlich wieder einmal nicht heraus. Besonders gut gefallen hat uns der Bellbird (dieser hört sich tatsächlich an wie eine Turmuhr) und der Quetzalvogel (wenn es einen Vogel gibt, den man „paradiesisch“ nennen könnte, dann ist es dieser). Einfach mal nachgoggeln!

 

Am 22.03. sind wir zum Rincon de la vieja  und zum gleichnamigen Vulkan aufgebrochen. Bei der El sol verde Lodge angekommen, wurden wir von Gerard und Ingrid super herzlich empfangen. Gerard nahm sich viel Zeit um uns alles Wichtige über den Nationalpark und über den Ort Curubande genauestens zu erklären. Leider ist die Kraterbesteigung zur Zeit nicht möglich, weil der Vulkan zu aktiv ist. Also wieder kein Krater!!!Am selben Tag hatten wir noch ein Bad im nahegelegenen Rio Blanco und der Haushund „Kiki“ begleitete uns.

  Die El sol verde Lodge Unser Auto

 am Rio blanco Kiky

Der 23.03. sollte unser Glückstag werden. Anstatt des Krateraufstiegs mussten wir uns mit einem ca. 4 km Rundweg am Fuße des Vulkans zufrieden geben. Wir kamen an sprudelnde Schlammlöcher, schwefelige und sulfiddampfende Pools vorbei und hatten noch das Glück ein Tapir zu sehen. Die Ranger sagten uns später, sie hätten schon seit 8 Monaten keins mehr gesehen. Und außerdem konnte wir ein "Long-tailed Manakinpaarchen" bei der Balz begutachten.

hier kocht doch wasSchlammpools Schwefeldampf  Magpie Jack Tapir long tailed Manakins

Nach dem glücksgefühl ein Tapir gesehen zu haben, gönnten wir uns ein Thermalbad bei 36 Grad im Schatten!!!

Eingang ins Thermalbadheiße Quellen 34 Grad noch heißere Quellen 41 Gradschön einpinseln... ...fertig!!

 

Der darauffolgende Tag im Nationalpark war mit ca 15 km durch Dschungel und Steppenlandschaft  bei 35 Grad und zwei Wasserfällen eher langweilig aber dafür anstrengend.

Der Vulkan Ricon de la vieja eine kleine Pause

25.03. Aufbruch nach Samara auf der Nicoyahalbinsel. Endlich Pazifik, Sonne, Strand und Meer...wir kommen!Auf den 26.03 übernachteten wir in Playa Garillo im La Tropicale mitten im Urwald. Außer ca. 20 Moskitos im Zimmer ( wir spannten zum zweiten Mal unser Mosiktinetz über dem Bett auf) hatten wir das Vergnügen, dass direkt über unserem Häuschen Brüllaffen hausten. Und was die für ein spektakel in den sehr frühen Morgenstunden (also nachts) veranstalteten, kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat. Wir dachten Dinosaurier kämen!!

das Zimmer im Tropicale mit 20 MoskitosBrüllaffe ein scarlet Macau das gibt´s doch nicht!!In ganz Australien haben wie keinen Cane Toad gesehen!

Den Rest der Woche verbrachten wir in der Samara Palm Lodge in Samara. Brigitte und Lothar, die Herbergsleiter, lassen keinen Wunsch offen. Es gibt hier wirklich alles. Samara ist ein Ort an dem man es wirklich aushalten kann. Es gibt einen super Badestrand, Geschäfterl zum Glotzen und Shoppen, Strandbars und Restaurants.

Und dann haben wir noch meinen Geburtstag gefeiert.

Samara Palm Lodgeeinfach traumhaft... Brigitte mit einem Vogelbabyam StrandCarola übt sich im Surfengar nicht so schlechtyeah!!!das war nix! am Gründonnerstag-live Musik in der Kirche

Am 30.03. sind wir zur Playa Junquillal getuckert. Immer schön an der Küste entlang. Die ca. 75 km haben wir in nur 3 1/4 Stunden bewältigt. Noch fragen!!!

Playa Junquillal ist das Gegenteil von Samara. Hier ist man alleine am Strand. Wir hatten in Casas Pelicano eine reizende Bleibe mit Küche für drei Tage gefunden. Wirklich traumhaft!!So stellt man sich ein Häuschen am Starnd vor.

eine der unzähligen Brücken auf der Fahrt zur Playa Junquillalein Ranchero ein Geier im Schlammbadmi casa die Lodgeweit und breit kein Mensch unsere erlesene MuschelsammlungSchildkröteneier ohne Worte muy rico...

Heute fuhren wir weiter nach Tarcoles (02.04.). Wir wollten noch, bevor wir unser Auto in Quepos abgeben müssen, noch einen Nationalpark mitnehmen. Und bei Tarcoles ist der NP Carara. Tarcoles ist bis jetzt das „schlimmste“ was wir bis dato zu sehen bekamen. Die Menschen sind sehr unfreundlich, Lachen nie und wohnen meist in Wellblechhütten. Wir fühlen uns ungewollt. Bisher waren die Menschen sehr zufrieden mit sich und ihrem Leben und glücklich so wie es ist. Aber hier ist das anders. Wir bleiben nur zwei Nächte!

Sportplatz von Tarcoles

Der Ausflug in den Nationalpark Carara am 03.04. hat sich gelohnt. Auf dem ca. 2,5 km langen Trail haben wir endlich Kapuzineraffen in den Baumwipfeln beobachten können. 

Kapuzineräffchen...ich vesteck mich!

Nationalparks Manuel Antonio und Corcovado

Donnerstag, 11.04.2013

Heute beginnt unsere letzte Etappe von Tarcoles nach Quepos mit unserem „Jimmy“ (Auto). Die Fahrt dauerte zwei Stunden, aber nur wenn man sich strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. An die wir uns natürlich immer hielten, weil die „Knöllchen“ richtig teuer sind. Jetzt weiß ich auch, warum Costa Rica auch als die „Schweiz“  Zentralamerikas genannt wird.

In Quepos haben wir ein nettes Hotel „Le Priss Inn“ im Zentrum gefunden, mit herrlichem Pool auf dem Dach. Nach dem einchequen gaben wir unser Auto beim Autovermieter ab. Ohne Probleme! Schön war’s. Jetzt müssen wir also mit Sammeltaxis und Bussen weiterreisen. Quepos selbst ist eine recht heruntergekommene Stadt ohne irgendein nennenswertes Highlight. Am nächsten Morgen machten wir uns ein schnelles  Avocado-Tomaten-Sandwich (Lecker!) und gingen anschließend zum Busbahnhof. Mit dem Bus fuhren wir zum 7 km entfernten Manuel Antonio NP. Die Straße dorthin ist gesäumt von unzähligen Hotels gehobener Preisklasse. Ist man dann am Ende der Straße angelangt, befinden sich, neben dem Eingang zum Nationalpark, auch viele größere und kleinere Hotelanlagen mit Bars und Restaurants. Dies wirkte auf uns wie eine kleine Stadt für sich. Hier hätte es uns auch sehr gut gefallen. Der NP ist eher klein zu bezeichnen. Bei nur vier kurzen Wanderwegen wimmelt es hier nur so von Menschen. Aber die meisten gehen zielstrebig an den Strand, um in der Sonne zu brutzeln. Zählen doch die Strände im Manuel Antonio NP zu den schönsten des Landes. Zu sehen gibt es aber auch am Strand einiges. Die unzähligen Kapuzineraffen sind es gewohnt den „Zweibeinern“ als Model vor der Kamera in nur 1m Entfernung  zu „posieren.“ Aggressiver kommen die Waschbären daher, die sich nicht scheuen, unvorsichtigen Mädels die Plastiktüte mit Proviant aus der Hand zu reißen. Außerdem sahen wir Leguane, eine grüne Palmviper, Faultiere und ein Reh aus nächster Nähe. 

Pool im Le Priss Cool oder?? Im Park Manuel Antonio - und wieder ein Faultier Bambi ganz nah Hey was willst - mach die Fliege!!! Blick auf den Pazifik was ist da wohl zu sehen? Tüte beschlagnahmt! So viele Menschen... ich muss suchen...suchen... Ein Strand von vielen im Park

Am 06.04. verließen wir Quepos mit dem Sammeltaxi. Nach zwei Stunden waren wir in Sierpe angelangt. Mit dem Boot ging‘s nun auf dem Fluss Sierpe, teilweise auch durch den größten Mangrovenwald Costa Ricas (sehr beeindruckend!!), zur Drake Bay. Den Namen bekam die Bucht vom Vizeadmiral, Freibeuter, Sklavenhändler, Weltumsegler und Kartographen Sir Francis Drake, der hier mit seinem Schiff „Golden Hind“ im Jahre 1579 vor Anker ging. Ein bisschen Geschichte muss schon sein.

Bootanlegestelle in Sierpe Mangrovenwald auf dem Fluss Sierpe

Also wo waren wir jetzt. Ah ja! In der Drake Bay hatten wir eine Bleibe für drei Tage bei Martina’s Place, einer gebürtigen Lübeckerin, gefunden. In der Nacht zum 07.04. weckte uns um kurz nach Mitternacht ein Hahn, der direkt an unserem Fenster sein Quartier hatte, auf. Und nur Sekunden darauf durchzuckte uns in unseren sämtlichen Gliedern ein mordsmäßiger Donnerschlag. Der Hahn krächte die ganze Nacht durch  (Schrecklich!!!)und es regnete in Strömen. An Schlaf war nicht mehr zu denken.

Drake Bay am Strand

Dumm war nur, dass wir für diesen Tag eine geführte Tour in den Corcovado NP geplant hatten. Und bei dem Regenwetter befürchteten wir das Schlimmste. Nämlich kein einziges Tier sehen zu können. Mit dem Boot wurden wir von der Drake Bay zum Parkeingang Sirena gebracht. Das Meer war an diesem Morgen sehr rau und die Wellen dementsprechend hoch. Carola hatte ein wenig bammel. Unser Guide Steven dachte wohl auch, dass wir heute kein Glück haben werden mit Tieren, und so erzählte er uns alles Mögliche über die Flora. Ein wenig Glück hatten wir doch noch. Wildscheine, Morphos, Kapuzineraffen, ein faules Tapir, ein Ameisenbär, ein Krokodil und ein Great Curacau Paar konnten wir beobachten. Die Vögel muss ich nun wirklich nicht mehr erwähnen!! Der Ausflug zum Wasserfall war nicht spektakulär. Abends hatten wir das beste Essen bei Gringo Curts. Einem Amerikaner der es, wie er selbst sagt, liebt satt aus einem Restaurant zu gehen. Uns so sind auch seine Portionen. Unglaublich riesig und dennoch super lecker!! Das Beste was wir in ganz Costa Rica zu Essen aufgetischt bekamen.

im NP Corcovado die Bewacher! am Parkeingang ein Tapir Ameisenbär immer auf Nahrungssuche. im Fluss Rio Claro - da leben auch Krokodile! abends bei Gringo Curts - extrem lecker!!

Am nächsten Tag wanderten Carola und ich auf eigene Faust zum Rio Claro. Immer schön am Strand entlang. Als wir an einer Hotelanlage vorbei gingen wurden wir von einem Mitarbeiter angesprochen, wir sollen mal kommen und uns diesen Rhinozeros Käfer anschauen. Der größter Käfer Costa Ricas. Wirklich so groß wie ne Hand und fliegen kann dieser auch noch!  Krass!! Auf dem Weg konnten wir Kapuzineraffen und rote Ara’s beobachten. Nach der fünfstündigen Wanderung freuten wir uns auf ein kühles und sehr teures Imperial. Sechs Euro!!! Natürlich waren wir wieder bei Gringo Curts essen.

Rhinozeros Käfer auch ein toller Strand auf dem Weg zum Rio Claro. Läuft Carola über den Fluss oder nicht? roter Ara unser wohlverdientes Bier! Zum Wohl!

Wir entschlossen uns eine Nacht kürzer zu bleiben, weil der Hahn jede Nacht krähte und uns unser Zimmer im Großen und Ganzen nicht sonderlich gefiel. Es war einfach zu teuer. Für Martina war das gar kein Problem. Wir bekamen unser Geld für die eine Nacht zurück. Das muss man der Martina hoch anrechnen. Außerdem organisiert Martina „ALLES“. Man muss sie nur fragen. Für uns organisierte sie die Her- und Rückfahrt nach San Jose.

Die letzten zwei Tage haben wir im westlichen Teil von San Jose ein sehr schönes Hotel „Aparthotel La Sabana“ gefunden. Mit Pool, super Frühstück und günstiger Waschmaschine. Wichtig! Hier fühlen wir uns sehr wohl. Morgen den 11.04. fliegen wir über San Salvador nach Belize City.

unser Bus bringt uns in 5 Stunden nach San Jose. Carola aktualisiert ihren Moleskine. Das Thermometer zeigt 42 Grad an. unser Zimmer im Hotel La Sabana - ganz nach unserem Geschmack. endlich mal einen Tag Urlaub!!

Fazit unserer Costa Rica Reise: Costa Rica ist ein tolles Land mit freundlichen Menschen, jedenfalls haben wir die Erfahrung gemacht, und einer einzigartigen Flora und Fauna. Costa Rica zeigt sich enorm facettenreich. Von Berge und Vulkane, Hoch- und Tiefland, Regen- und Nebelwälder, über Karibik- und Pazifikstrände und noch zum Teil intakte Indianerstämme, die sich ihre Kultur bis heute erhalten konnten. Vor allem aber die Pflanzen- und Tierwelt sind atemberaubend und einzigartig auf der Welt. Also, wenn man Auswandern müsste, sind wir uns einig, dass es Costa Rica wäre, obwohl der Lebensunterhalt hier richtig teuer ist. Und wieder einmal müssen wir uns wundern, wie es sein kann, dass Obst und Gemüse wie z.B. die Ananas und die Avocado teurer  ist als bei uns in Deutschland. Die EU lässt zu unglaublichen Dumpingpreisen importieren. Käse ist kaum bezahlbar, obwohl es hier produziert wird. Dennoch zählen die Costaricaner  (Zentralamerikaner) zu den  glücklichsten Menschen der Welt. Uns hat es hier sehr gefallen!!

Nun freuen wir uns auf Belize, Yucatan und die Mayastädten.

Belize & Tikal (Guatemala)

Samstag, 20.04.2013

Wir freuen uns nun auf die Abenteuer in Belize und in Guatemala (Tikal). Nach etwas mehr als drei Stunden landen wir auf dem internationalen Flughafen von Belize. Das wir nun in einem karibischen Staat angekommen sind, merken wir direkt in der Ankunftshalle. 4 Belizianer spielen Reggaemusik. Sehr cool! Nach dem wir uns entschlossen haben, die erste Nacht nicht in Belize City zu verbringen, ließen wir uns von einem Taxi für 75 US$ zur Tropical Education Center beim Zoo von Belize bringen. Wir ahnen schon, dass Belize teuer wird. Dem Taxifahrer geben wir kein Trinkgeld. Das ist im Fahrpreis schon enthalten.

  am Flughafen in Belize Raggaeband

  Officegebäude

In der Lodge angekommen, erhalten wir ein Upgrade. Unsere reservierte Cabana ist schon besetzt. Wir bekommen dafür die Casita! Ein wahres Schlösschen aus Holz! Das gefällt uns. Am gleichen Abend machen wir eine Nachttour durch den Zoo um die nachtaktiven Tiere zu bestaunen. Sehr beeindruckt sind wir vom Ozelot, Puma, Jaguar und dem Harpyr Adler! Wow!!!!

Casita

Ozelot Pumawas bist du denn für ein kleines Kätzchen! Jaguar

Am nächsten Tag fahren wir mit dem öffentlichen Bus für 8 US$ bis nach San Ignacio. Inzwischen wissen wir, dass Busfahren wirklich das Einzig günstige ist in Belize. Und natürlich schallt Bob Marley Musik aus dem Radio. Groovie Baby!!

Busfahrt nach San IgnacioMarktstand

frische Kokosnussbei Mister BingFußgängerzone

Wir übernachten bei Mister Bing dem Schneider im River Park Inn. Wir sind seine ersten Gäste aus Deutschland überhaupt. Endlich haben auch wir Geschichte geschrieben. Wir werden bestimmt im Stadtanzeiger erwähnt. Yes!! Keine Rast. Wir wollen ja was erleben, also Buchen wir eine geführte Tour zu den Actun Tunichil Muknal Höhlen, kurz ATM. Dieses Höhlensystem wurde damals von den Mayas als Opfer- und Zeremonienstädte genutzt. In der Höhle liegen noch Relikte aus jener Zeit, wie z.B. Tontöpfe und Skelette. Wir sind beeindruckt! Leider ist das Fotografieren seit 3 Monaten verboten, weil einem Tourist die Kamera beim Fotografieren auf einen Schädel fiel und dieser danach ein Loch hatte. Das passierte in jüngster Zeit zweimal. So, und jetzt ist fotografieren verboten. Sehr schade! Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass man teilweise durch das Höhlensystem schwimmt und durch bauchnabeltiefes kaltes Wasser waten muss. Das macht das Ganze sehr abenteuerlich. Die Taiwaneser in unserer Gruppe trugen zudem zur gemeinsamen Erheiterung bei. Sehr lustig!! 

unser Privatshuttle zur ATM! Sehr geil! Los geht's...

Am Sonntag den 14.04. haben wir uns mit einem Taxi zur 15 Kilometer entfernten Grenze zu Guatemala bringen lassen. Einreise nach Guatemala war kein Problem. Sind dann mit einem Collektivo Taxi bis nach El Remate gefahren.

Grenzübergang nach GuatemalaLandschaft in Guatemala

Hier haben wir uns im Casa de Don David bis zum 16.04. einquartiert. EL Remate liegt direkt am See Peten Itza. Es ist sehr heiß hier. Um 21.30 Uhr zeigt das Thermometer 36,2 Grad an. Unglaublich!!

Rechts unten ist unser ZimmerDer Garten mit einem Ceiba-Baum Plattform mit Seeblickvon der Palltform aus kann man Speisen und Getränke bestellen. Die kommen dann mit dem Tucan-Express. Sowas brauchen wir auch!Der cerrado cahui (Krokodilsberg) beschütz die Gegend.

Am nächsten Morgen machen wir uns um 5.30 Uhr auf den Weg nach Tikal. Tikal ist bis dato die am Meiste erforschte und ausgegrabenste Mayastädte. Der Grund für unsere kurze Guatemalareise. Tikal war zu seiner Zeit die größte Mayastadt (50.000 Einwohner) und sogar größer als zur selben Zeit Rom. Die Tempelruinen sind beeindruckend. Aber nicht minder beeindruckend ist die Tatsache, dass Tikal mitten im Dschungel liegt und es dadurch nur so wimmelt von Vögel und Affen. Endlich können wir auch Spidermonkeys aus nächster Nähe beobachten. Grandios!!

Tempel V in TikalGrupo G (Tempelanlage) Ein Tempel bei der sieben Tempelanlage.Ausblick vom Tempel IV der große Platzvor dem Jaguartempel am großen Platz (Osten) Tempel am großen Platz (Westen)Endlich ein Spidermonkey. Super!!Sehr schön! Was für ein Exemplar! Ein Pfauentruthun.

Um 13 Uhr, nach 8 Stunden in der prallen Sonne, sind wir total platt und lassen uns zurück zur Lodge bringen. Wir gönnen uns eine ganze Wassermelone und zwei Bier für umgerechnet drei Euro. Was will man mehr!!

So schön kann das Leben sein!

Da unsere Lodge eigentlich perfekt ist, aber kein Pool hat (wirklich sehr schade!!), fahren wir am 16.04 die ganze Strecke von Tikal bis nach Belize City (an der Karibik) und dann noch mit dem Wassertaxi bis zu der Insel Caye Caulker. Caye Caulker ist in 45 min mit dem Boot von Belize City aus zu erreichen. Die Insel ist etwa 7 km lang und 2 km breit. Der größte Trubel spielt sich aber in einem kleinen Teil, zwischen 1,5 km länge und 200 m breite, ab. Hier fühlen wir uns von Anfang an richtig wohl. Hier ist es herrlich. Die Menschen sind relaxed und es herrscht kein Tourismus wie auf der viel größeren Nachbarsinsel Ambergris Cayes. Nun brauchen wir nur noch eine schöne Unterkunft und das Paradies ist perfekt. Normalerweise buchen wir unsere Unterkunft schon im Vorfeld, um Enttäuschungen vorzubeugen. Bis jetzt hat das gut geklappt. Für Caye Caulker haben wir nichts vorgebucht. Aufgrund der Fülle von Hotels und Unterkünfte. Und nur das Beste ist für uns gut genug. 

Nach ca. zwei Stunden Sucherei haben wir eine Herberge gefunden, die unserem Stil und Geldbeutel am Besten ins Raster passt. Entweder es ist viel zu teuer (150 US$ pro Nacht) oder immernoch zu teuer und das Preis-Leistundsverhältnis stimmt ganz und gar nicht. Das Costa Maya Beach Resort hat unserem Anspruch genügt und wir sind zufrieden. Endlich!! Wirklich endlich sind wir an der Karibik! Wir können es kaum glauben!! Es ist fast das Paradies!! Alles ist perfekt!Na ja, fast perfekt. Die Insel hat leider keinen Strand!! Weinend

Das Costa Maya Beach Resort

vor dem ZimmerWo gehts zum Strand??? Abendstimmung am SplitTraumhaft Fußballplatz Beim Frühstück

Beim Schnorchelausflug mit Blackhawk Sailing Tours!

Wir hatten drei Tauchstopps. Leider hatten wir beim ersten Stopp kein Glück. Die Manatee's (Seekühe) waren gerade unterwegs. Sehr schade!! Beim zweiten Stopp gab es dann wieder einiges zu sehen. Sehr beeindruckend waren die Ammenhaie. Bestimmt 6 oder 7 Haie tummelten sich im Wasser. Jeder auf der Suche nach einem Leckerbissen. Carola hatte natürlich gehörigen Respekt vor den Viehern. Auch unzählige Rochen glitten langsam am Meeresgrund entlang. 

Beim dritten Stopp konnten wir mit einer Loggerhead Schildkröte schnorcheln. Da lacht das Herz!!

Beim vierten Stopp hatten wir kein Glück mehr. Es gab nichts interessantes leider. Ein größerer Rochen suchte sehr frühzeitig vor uns das Weite.

Rechts mit Captain StevenAmmenhaie Schnorcheln mit Rochen Unterwassertanz mit einer Loggerhead SchildkröteBin ich jetzt im Fernseh??

Nach drei Nächten im Costa Maya Beach sind wir aus folgendem Grund umgezogen. Direkt das Meer vor den Augen zu haben und doch nicht wirklich ins Wasser zu können weil es keinen Starnd gibt, da mussten wir dringend was ändern. Und unsere bisherige Unterkunft hatte auch keinen Pool. Die Lösung: Ein Hotel mit Pool und Merrblick muss her. Das Seaside Cabanas hat einfach alles. Pool mit Meerblick, nettes Personal, gute Zimmer und ein Schnäppchen war es noch dazu.  Jetzt sind wir im Paradies. Hier gefällt es uns. Hier bleiben wir für einige Tage. Wenn wir Glück haben können wir verlängern. Einfach paradiesisch...traumhaft schön...seht selbst...

Mexiko mi amo - Riviera Maya

Donnerstag, 02.05.2013

Hallo ihr lieben Leser, 

wir konnten leider im Seaside Cabanas auf Caye Caulker nicht verlängern. Na ja, sehr schade. Aber nach 7 Tagen auf dieser kleinen Insel  (die Einheimischen hielten uns sogar schon für Einheimische), reicht es auch dann wieder. Obwohl es sehr schön war. 

Aber wo sollten wir denn jetzt hin? Wir mussten ja von unserem ursprünglichen Plan, einem dreitägigen Segeltrip von Caye Caulker nach Placencia, um dann dort mit Walhaien schnorcheln zu können, abweichen. Schnorcheln ist schlicht weg nicht möglich. Die Walhaie befinden sich meist zwischen 40m und 60m Tiefe. Super, in unserem Guide hieß es, dass Schnorcheln möglich wäre. Seis drum!! Und unser geplanter Schnorcheltrip  zum Blue Hole (Lighthouse Reef) hat ebenfalls nicht geklappt. Die Tourcompany war  zu dämlich und unprofessionell. Näheres kann ich dazu nicht schreiben, weil ich sonst vor Wut platzte!! Die Company hieß "Frenchies Diving"! Pahhhh! Also was nun?

Schön wars im Seaside Cabanas Langustenfallen

Wir entschlossen uns für San Pedro auf Ambergris Cayes. Jeder kennt doch das Lied von Madonna "La Isla Bonita". Stellt euch vor, genau um diese Insel geht es in diesem Lied. Und nun waren wir sogar dort. Hier hatten wir vom 23.04. bis zum 25.04. zwei wundervolle Tage.

Tag 1: Championsleague schauen in einer Bar nur mit Localpeople. Natürlich waren Carola und ich die einzigsten Münchenfans. War trotzdem lustig!! Am zweiten Tag hatten wir einen Schnorcheltrip mit Angeln und anschließendem Barbecue. Oh man!!! Die drei Guides von "Tuff e Nuff Tour" verstehen ihr Handwerk. Sie zauberten das beste Ceviche (Meeresfrüchtesalat mit Conch und feuriger Salsa) sowie ein wahnsinns Barbecue mit Fisch, den wir vorher selbst aus dem Meer geangelt hatten. Einfach göttlich!! Ich hatte es sogar geschafft, drei verschiedene Fische zu angeln. Der erste Fisch war leider giftig (schnell weg damit), der zweite Fisch war noch ein Babyfisch und durfte wieder zurück ins Meer, aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, und so wurde mein dritter Fang für gut befunden und beim Barbecue verspeist.

Übliches Verkehrsmittel in San Pedro - La isla Bonita! Sportunterricht auf Ambergris Caye an unserem Hotelstrand Corona del mar Schuljunge auf dem Heimweg intercontinentales Frühstück Beim Versuch Sardinen zu fischen King Conch Da wird die Conch ausgenommen. beim angeln ich bin ein Krebs... Kein freund der Menschen-die Qualle. Ammenhaie lauern überall. Fischschwarm Unter Wasser gibt es vieles zu sehen.Carola entdeckte sogar eine Moräne. einfach herrlich traumhafte Strandlage Freude pur Vorbereitung für das Barbecue Barbecue Katungabar - unser Barbecuerestaurant Willkommen im Paradies

 

Donnerstag 25.04.

Einreise in Mexiko

Mit dem Schnellboot ging es von San Pedro aus nach Chetumal. In Chetumal auf mexikanischer Seite mussten wir unser Gepäck mit 40 anderen Personen fein säuberlich in eine Reihe legen und uns abseits stellen. Komisches Gefühl! Dann ging der Spürhund durch. Die haben hier halt ein Drogenproblem. Nach 20 min Schnupperei konnten wir zum Einreiseschalter und der Weg war frei für Mexiko. Zuerst ging die Fahrt mit dem Bus von Chetumal nach Tulum. In Tulum waren wir vier Nächte in der Posada 2 Amigos. Tulum hat eine nette Einkaufsstraße ( zwar sechs spurig, aber nicht störend) mit Restaurants, Bars und Shops. Zum Strand sind es 5 km. Zum ersten Mal sind wir an einem Ort mit Touristen. Ab jetzt wird es immer touristischer. Die ersten beiden Tagen verbrachten wir mit schlendern durch die Stadt und mit einem Fahrradausflug zur sechs kilometerlangen Hotelmeile (vielleicht finden wir ja ein preiswertses Hotel - Fehlanzeige?). Am dritten Tag fuhren wir mit den Fahrrädern zum Strand "Playa Maya"! Meine lieben, treuen Leser, habe ich denn schon erwähnt, wie paradisisch es doch auf den Cayes in Belize war...vergesst es!! Der Playa Maya-Strand zählt jedes Jahr zu den Top 5 Strände der Welt. Dieses Jahr wurde er auf den zweiten Platz gewählt. EInfach traumhaft! 

ADO-Busterminal in Chetumal Ankunft in Tulum Zuerst ein typisch mexikanisches Essen. Aber warum schaut denn Carola so betröpelt? Carola mit dem Fahrrad auf der Autobahn. Posada dos Amigos mit Pool. Wandzeichnung in der Posada Altstadt mit alten Hütten in Tulum Straßenszene in Tulum.Mayakalender auf dem Marktplatz. Hotels benötigen Nachschub. Die Eisdiele hat heute erst aufgemacht BaseballspielBasketballturnier am Freitagabend.Frauenfußball am Samstagabend.

Am vierten Tag sind wir ebenfalls mit unseren "Drahteseln", die es bei unserer Posada umsonst gab, zu den Tulumruinen der Mayas gefahren. Die Ruine liegt 300m nördlich vom Playa Maya Strand. Einzig und allein aufregend ist die Tatsache, dass die Ruine direkt auf Klippen gebaut wurde und somit direkt am Strand liegt. Schon die Mayas wussten halt eine schöne Lage zu schätzen. Die Ruine an sich ist nicht so spektakulär - nichts im Vergleich zu Pompei oder zu Angor Wat!

Gleich sind wir am Maya-Strand Das ist er... Mit Beachfeld So werden Cookies gebacken. I love cookies! Die meist fotografierte Palme der Welt. Ruinen von Tulum Brunnen Wichtigstes Gebäude der Mayas. Hier das an der Rückwand des el Castillos.

Typisch mexikanisch!

Kaktus im Supermarkt. Der Totenkult in Mexiko ist allgegenwärtig.

 

Vom Mo. 29.04 bis Mi 01.05. Ankunft in Puerto Aventuras. Unterkunft: Villas Picalu

Aventuras ist eine kleine Kommune mit einem Yachthafen und einem Delfinarium. Hier kann man mit Delfinen, Manatee's oder Seehunden für 140 US$ "kurz" interagieren. Wir sind sprachlos! Uns fehlen die Worte um auszudrücken was wir über diesen Ort denken. Einerseits ist es ein Ort mit Yachthafen wie in Südfrankreich und andererseits ist es ein Vergnügungspark. Klar ist die Tierhaltung nicht die Beste. Aber wir haben schon Tiere in Zoo's gesehen, denen es bedeutend schechter erging. Wir einigten uns diesen Kommerz mit den Tieren nicht zu unterstützen. Ansonsten ist es hier aber trotzdem toll.  

In Puerto Aventuras. Noch 15 min zu Fuß. Am Aventuras Boulevard Eine Delfinshow am Strand von Aventuras. Sind diese Delfine nun glücklich oder nicht? Wir sehen Manatee's. Juhuuu! Das sind doch schöne Geschöpfe. Anwesen Villas Picalu mit Cenote (Naturteich). Gelbbäuchling Beim Flug Aguti's kommen jeden Tag auf dem Anwesen.

 

Ankunft in Playa del Carmen (Mi 01.05 - Di 07.05) im Hacienda Vista Real

Fortsetzung folgt...

Playa del Carmen, Cancun und Isla Mujeres

Dienstag, 14.05.2013

Hallo Ihr lieben, neugierigen Leser,

weiter geht es mit unserem Abenteuer. Wobei man es eigentlich nicht ein Abenteuer nennen kann. Haben wir in Costa Rica und Belize vieles gesehen und wenig relaxed, so ist es hier umgekehrt: Wir relaxen viel und erleben wenig. Eine Woche bleibt uns ja nur noch. Das ist sehr schade!! Wir fürchten uns schon vor dem, immer noch kalten Wetter, zu Hause. Aber in der letzten Woche wollen wir auch noch mal was sehen und sind schon gespannt auf die Maya Ruinen von Cichen Itza und Uxmal.

Wir sind nun in Playa del Carmen angekommen. Abenteuerlich hier ist unser Hotel. Das "Eurostar Hacienda Vista Real" liegt im Zentrum einer Golfanlage und nur 15-20 Gehminuten vom Trubel in Playa del Carmen entfernt. Als wir das Hotel sahen, hat es uns den Atem verschlagen. Wir erwarteten ein kleines Hotel - aber das ist es ganz und gar nicht. Die Empfangshalle ist riesig und 5 Stockwerke hoch. Zum Hotel gehört ein Wellness- und Spabereich mit Fitnessraum, der seines gleichen sucht. Dieser ist in einem Tempelgebäude untergebracht mit riesigen Säulen und Statuen. Wir haben sofort von 4 auf 7 Nächte verlängert. Das Hotel erinnert uns sehr an die Hotels im Europapark. Wundervoll!! Und obendrauf gab es noch jeden Morgen ein super Frühstücksbuffet mit echtem Nutella.Einfach genial!!! In Playa del Carmen gibt es eine Fußgängerzone, "die Avenida 5". Natürlich mit allem drum und dran. Alles was man als ordentlicher Tourist halt so braucht.

Unsere Woche hier kann man folgendermaßen beschreiben: Jeden Morgen ein ausgiebiges Frühstück, danach den Tag am Pool oder Strand genießen, abends duschen und dann zum Abendessen. Immerhin bewegen wir uns und laufen die 20 min bis zur Avenida 5! Und auch dem Fitnessraum haben wir mehrere Besuche abgestattet.

Vorderansicht des HotelsRezeptionshallePoolkleiner Jacuzzi vor unserem ZimmerPoolbar morgens beim FrühstückFrühstücksbuffetVogel der alles vom Teller stibitztSogar Schildkröten besuchen einem beim FrühstückWellness- und SpatempelFitnessraumWellnessbereichAm Strand von Playa del CarmenSandsculpturPostkartenidyll am StrandRathausplatzAvenida 5eine Gasseim brasilianischen SteakhausSalútVilla in Playacarauf dem GolfplatzTanzgruppeCarola's LieblingseisStraßensänger

 

08.05.2013 - 12.05.2013 Ankunft in Cancun.Unterkunft: Hotel Royal Carribean

Die Hotelzone befindet sich auf einer Landzunge vor der Festlandküste. Wir sind in einem riesigen Klotz mit 500 Zimmern. Das Hotel hat eine sehr schöne Poolanlage mit eigenem Strand. Unsere Ankunft war etwas holprig. Der Concierge hatte uns nicht im System, obwohl wir natürlich vorgebucht hatten. Und wir mussten nach drei Tagen, für den letzten Tag, in ein anderes Zimmer umziehen. Das Hotel ist, so wurde uns mitgeteilt, ein Time Share Hotel, dass heißt etliche Zimmer sind vermietet oder verkauft, und wenn dann der Eigentümer hinein möchte, dann muss man halt umziehen. Das dumme ist nur, dass das neue Zimmer erst um halb fünf Uhr nachmittags wieder bezugsfertig ist. Und man muss um 11 Uhr da sein, damit man mit dem Bellboy das Zimmer tauscht. Also echt Stress und total nervig!! 

Aber auch hier ist der Strand traumhaft. Nun wissen wir, warum die spanischen, die englischen, die portugiesischen und was weiß ich noch für welche Seefahrer, es damals in die Karibik zog. Außer dem Gold und Reichtum lockten auch die traumhaften Strände den Europäer in die weite Ferne. Und bis heute hat sich daran nichts geändert. WOW!!Die Reisedauer bis in die Karibik hat sich allerdings stark verkürzt. Gott sei dank.

Unser Hotelzimmer hat ca. 70 qm mit Küche. Wir sind sehr beeindruckt. Natürlich gibt es abends nun Pasta. Wir genießen die vier Tage. Unternehmen einen Ausflug zur "La Isla", eine Shoppinginsel mit Shops und Restaurants. Carola hat sich im Roxyladen mit neuen Bikinis eingedeckt. Ich habe mir T-Shirts gegönnt.

Strand an der 15 km langen Hotelzone am Check-In Schalter - nach 2 km Rucksackmarsch bei 38 Grad Blick vom Balkon Blick von der Poolanlage auf den Strand La Isla klein Venedig komischer Banknachbar rote Flagge am Strand Sonnenaufgang um 5.30 Uhr Bezaubernde Naturgewalt Sonnenuntergang um 19 Uhr nach dem Tennismatch

12.05.2013 - 16.05.2013 Isla Mujeres. Unterkunft: Ixchel Beach Hotel

Mit der Fähre, welche aber nur ein altes Fischerboot war, sind wir von der Hotelzone aus zur Insel Mujeres gefahren. Die Fahrt will ich mal so beschreiben: Während Carola und ich in Richtung Insel tuckerten, überholte uns ein Expressboot, kam uns auf halber Strecke wieder entgegen, überholte uns abermals, und erreichte wieder die Insel kurz vor uns. Oh man!!!!

Nach einer Stunde fahrt sind wir auf der Insel. Wir laufen vom Pier zum Hotel, ca. 300 m. Auch hier haben wir Pech mit dem einchecken. Einchecken ist erst um 15 Uhr. Also schlendern wir durch den Ort. Um 14.50 Uhr möchten wir einchecken. Wir müssen aber bis 15.30 Uhr warten bis unser Zimmer gemacht ist. Nerv!! Wir gehen zum Zimmer, welches aber im letzten Eck liegt und man keinen Ausblick hat. Also gehe ich zum Rezeption, nach dem sich Carola im Hotel in Cancun beschwert hat, bin ich nun dran. Ich sage der Rezeptionistin, dass wir ein anderes Zimmer, mit mehr Flair für den Preis haben möchten. Und wir bekommen eins. Super!!

Das Hotel liegt am Nordstrand mit eigem Strandzugang. Natürlich traumhafte Lage mit paradisieschem Strand. Und zum ersten Mal gibt es keine Wellen. Wir sind zufrieden mit uns und der Welt!! Am letzen Tag haben wir sogar noch einen Schnorcheltrip.

Ankunft auf der Fraueninsel Downtown schlendern Sicht auf die Stadt Kirche das Ixchel Beach Hotel Kunst nur mit Sand beim Mexikaner Pelikane beim Sturzflug ins Meer Ein riesiger KugelfischLoggerhead Schildkröte

 

Morgen ist Donnerstag der 16.05.und wir fahren dieses Mal mit dem Expressboot zurück zum Festland und dann mit dem Bus von Cancun aus nach Valladolid. Am Freitag schauen wir uns Chitzen Itza an. Vorher verabschieden wir uns aber noch von der Karibik.

Ciao Carribean Sea - wir hatten eine wunderschöne Zeit...

Valladolid, Cichen Itza & Merida

Sonntag, 19.05.2013

Es ist soweit. Mein letzter Blogeintrag. 

Do. 16.05. - 18.05. Valladolid. Unterkunft: Casa Axis Mundi

Valladolid ist eine Stadt wie man es sich in Mexiko vorstellt. Überall sieht man buntbemalte Flachdachhäuser. Einfach schön anzuschauen. Und natürlich "das Auto"! Der gute, alte Käfer prägt das Stadtbild von Valladolid. Wir schauen uns natürlich die Stadt mit seinen Sehenswürdigkeiten an. Bei unserer Ankunft in Valladolid wurden wir von Beate Epp, unsere Herbergsmama, am Busbahnhof abgeholt. Super nett! Und auch das Casa Axis Mundi ist sehr schön eingerichtet. Solche einfachen Haciendas mit weiten Hinterhöfen gibt es zu Hauf. Außerdem wurden wir sehr freundlich von den fünf Hunden begrüßt. Beate ist Veganerin und wir lassen uns von ihr an einem Abend bekochen. Die Gepräche mit ihr über veganes Essen finden wir sehr interessant. Das Essen ist auch interessant, danach sind wir uns allerdings einig. Wir werden keine Veganer!

Eingangsbereich zur Casa Axis Mundi Wohnbereich Die Hunde warten auf Beate unser Zimmer uns gefällt es sehr... Hier gibt es ein kompostierbares Klo. Ganz ohne Wasser. Einfach Sägespäne hinterher werfen und fertig. Ein permanenter Lüfter läuft sorgt für trockene Luft. Genial! vom Balkon älteste Kirche Yucatans, die Iglesia San Bernardino de Siena eine Bar Dia Agave - Rohstoff für Tequilla und die Sisalfaser in einem Innenhof die Straße 39 die Straße 41a nette Stühle für zwei im Park die große Kirche Cenote in der StadtCenote Zaci

Am Tag darauf fuhren wir zu der Mayastädte Chichen Itza. In etwas über zwei Stunden haben wir uns alles angeschaut. Beeindruckend ist das riesige Ballspielfeld sowie der große Tempel. Anschließend lassen wir uns zur Cenote X'Keken bringen. Cenoten sind eingestürtzte Unterwasserhöhlen. Mehrere Hundert von diesen Cenoten gibt es in Yucatan. Die Cenoten waren heilige Orte für die Mayas und der Regengott "Chac" soll in ihnen gewohnt haben. Die Cenote X'Keken ist atemberaubend. Durch den Sonnenstrahl schimmert das Wasser in verschiedenen türkisfarben. Gigantisch!

die Kukulcan-Pyramideder Adlertempelder Adler hält ein Menschenherz in seinen KlauenMauer mit Schädelreliefder große Ballspielplatz eine Venustempeleine Cenotekleine Pyramideschon die Mayas spielten gerne Tic Tac Toedie Halle der tausend SäulenMarktplatzunzählige Verkaufsstände gibt es auf dem ArealNonnenklosterEingang zur Cenote X'Kekenin der Cenote

 

Valladolid war schön, richtig mexikanisch eben. Beinahe hätten wir zwei Hunde von Beate mitgenommen. Die waren einfach zu süß und herzallerliebst. 

 

18.05 - 21.05. Merida. Unterkunft: Hotel Hacienda Merida

Nach etwas über zwei Stunden Busfahrt sind wir in Merida angelangt. Wir laufen die paar Blocks vom Busterminal zum Hotel. Dadurch sehen wir schon einmal die Innenstadt. 

Im Hotel bekommen wir ein Upgradezimmer. Sehr schön!! An den letzten drei Tagen ist Sightseeing angesagt. Auffallend hier ist die Hitze. Es herrschen 38 Grad und es geht kein Windchen. Wahnsinn! Ebenfalls auffallend sind die bunten Haciendas, die alten VW Käfer und die prächtigen Herrenhäuser im Kolonialstil. Hier lassen wir unsere Reise ausklingen. Wir sind traurig, dass sie schon zu Ende ist. Zu Hause ist es immer noch kalt.

herrliche Hacienda,oder? Universität farbenprächtige Häuser Kirche am Hildalgo  älteste Kathedrale auf dem amerikanischen Festland Rathaus am großen Platz von Merida hier lässt man sich viel Zeit beliebter Hock einfach bezaubernd diese Stühle reges Treiben am Sonntag auf dem Platz altes Straßenschild unten auch ein Straßenschild die Prachtstraße Senor Montejo wahrscheinlich rechts prächtige Herrenhäuser im Kolonialstil säumen die Straße Monumento a la bandera Fiaker typisch mexikanisch Casa de familia Montejo Sonntags wird die Straße für Autos gesperrt. Die Tische werden rausgeholt. Es wird gegessen und getanzt. Fiesta!! jeden Sonntag vor dem Rathaus nette Stimmung auf mexikanisch

Wir freuen uns, dass wir so eine schöne Zeit hatten. Ich hoffe mein Blog hat euch, meine lieben, treuen Leser, ebenso gut gefallen. Ihr müsst aber nicht traurig sein. Die Fortsetzung folgt...Zunächst einmal ist aber Schluss! 

The End

Darije